Wichtiges Kulturgut

Chokushi no ma

Momoyama-Zeit (1598)
Chokushi no ma Raum mit 10 Matten (mit Shoin-Schreibtischnische)
breite Veranda
Kutschenvorhalle
einstöckig / einlagig
Walmdach
Frontgiebel
sangawara-Dachziegel
Kutschenvorhalle, Giebel im Karahafu-Stil
Schindeln aus Japanischer Zypressenrinde

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三宝院殿堂 勅使の間

Erwartung des kaiserlichen Gesandten: Ein Tatami-Mattenraum, umgeben von Kirschblüten und Herbstlaub

Der Akikusa no ma (Raum der Herbstgräser) und der Chokushi no ma (Raum des kaiserlichen Gesandten) sind der zweite und dritte der drei Empfangsräume nahe dem Eingang des Sanbō-in. Typisch für diesen traditionellen Baustil ist die Verkleinerung der Räume mit zunehmender Etage und damit steigendem Status.

Der zweite Raum, Akikusa no ma, ist 15 Tatami-Matten groß und ist nach den sieben blühenden Herbstgräsern benannt, die traditionell ein Thema der japanischen Malerei und Poesie sind.

Der Chokushi no ma ist am entferntesten vom Eingang, am kleinsten (10 Tatami-Matten) und vom höchsten Status (und Bodenhöhe). Beide Räume wurden von Künstlern der Schule von Hasegawa Tōhaku mit bemalten Schiebetüren geschmückt. Der Chokushi no ma ist mit Darstellungen von Bambus und Blumen verziert, die den Frühling im Gegensatz zum Herbstgras darstellen, eines der zentralen traditionellen Motive Japans. Das ruhige Leuchten des Bambuswaldes im Gemälde wurde aufwendig mit Silberpigmenten verziert, die leider schwarz oxidiert sind, aber dennoch ein raffiniertes Design des Inneren zur Begrüßung der kaiserlichen Gesandten zeigen.

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