Wichtiges Kulturgut

Gomadō-Halle

Momoyama-Zeit (1598)
Fünf Joch-lange Struktur
Drei Joche auf der Giebelseite
einstöckig / einlagig
Walmdach
tsumairi-Eingang
Vordach mit Länge von 1 Dachbalken
sangawara-Dachziegel

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三宝院殿堂 護摩堂

In der Gomadō-Halle, die Verbrennung von tausenden Gebeten

Die Gomadō-Halle ist die Haupthalle des Sanbō-in und der Ort des Goma-Feuerrituals. Bei dieser esoterischen Zeremonie werden hölzerne Goma-Stäbchen symbolisch für Verlangen in einem heiligen Feuer verbrannt, um Geist und Körper zu reinigen und Wünsche zu erfüllen.

Die Gomadō-Halle wurde während der Azuchi-Momoyama-Zeit (1568–1603) erbaut. Sie ist einstöckig mit einem Walm- und Sattel-Ziegeldach, Tsuma-iri-Eingang und Kōhai-Pultdach über der Treppe zum Tempel. Die zurückhaltende Gestaltung erzeugt eine Atmosphäre feierlicher Würde.

Das hier aufbewahrte Hauptbild ist eine sitzende Statue des Bodhisattva Maitreya von 1192 vom berühmten buddhistischen Bildhauer Kaikei (Daten unbekannt). Daneben stehen Statuen von Kōbō Daishi (774–835), Gründer des Shingon-Buddhismus, und Rigen Daishi (832–909), Gründer des Daigoji-Tempels.

Mit ruhiger Atmosphäre und wichtiger zeremonieller Rolle verkörpert die Gomadō-Halle die Geschichte und Spiritualität des Sanbō-in.

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